Ratgeber · Redesign

Website-Redesign ohne unnötige Verluste planen

Ein gutes Redesign beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Erst wenn Inhalte, URLs und technische Abhängigkeiten bekannt sind, sollte der neue Auftritt gebaut werden.

Nicht jedes Problem braucht einen Neubau

Kleine Darstellungsfehler oder einzelne veraltete Texte können oft gezielt behoben werden. Ein umfassendes Redesign ist sinnvoll, wenn Struktur, mobile Nutzung, Technik und Markenauftritt gemeinsam nicht mehr funktionieren.

Vorher inventarisieren

Bestehende Seiten, Formulare, Downloads, Suchzugriffe und Weiterleitungen müssen erfasst werden. Domain und E-Mail sind getrennte Dienste und dürfen bei einem Website-Wechsel nicht versehentlich unterbrochen werden.

  • Öffentliche URLs und wichtige Inhalte
  • Domain-, DNS- und Hosting-Zugänge
  • E-Mail-Postfächer und Formulare
  • Indexierte Seiten und externe Verlinkungen

Neue Struktur mit alten URLs abgleichen

Wo eine bestehende URL weiterhin sinnvoll ist, sollte sie erhalten bleiben. Entfernte oder zusammengelegte Inhalte benötigen eine passende dauerhafte Weiterleitung statt einer pauschalen Umleitung auf die Startseite.

Nach der Veröffentlichung prüfen

Statuscodes, Weiterleitungen, Canonicals, Sitemap, Formulare und mobile Darstellung werden erneut kontrolliert. Danach können wichtige URLs in der Search Console zur erneuten Prüfung eingereicht werden.

Häufige Fragen

Wie lange soll die alte Website online bleiben?

Bis die neue Website vollständig geprüft und die Umschaltung vorbereitet ist. Der genaue Ablauf hängt von Hosting und Domainkonfiguration ab.

Muss jede alte Seite übernommen werden?

Nein. Aber jede relevante alte URL braucht eine bewusste Entscheidung: übernehmen, sinnvoll weiterleiten oder mit echtem 404/410 entfernen.

Kann die bisherige E-Mail-Adresse bleiben?

Meist ja, sofern DNS- und Mail-Einstellungen korrekt übernommen werden. E-Mail wird vor einer Domainänderung separat dokumentiert und getestet.