Ratgeber · Handwerk
Was braucht eine gute Handwerker-Website?
Die wichtigste Aufgabe ist nicht ein spektakulärer Effekt. Kunden müssen schnell erkennen, ob der Betrieb die gesuchte Arbeit im passenden Gebiet anbietet.
Leistungen konkret erklären
Allgemeine Aussagen wie «Qualität und Zuverlässigkeit» unterscheiden kaum. Aussagekräftiger sind verständliche Leistungsbereiche, typische Aufträge und klare Grenzen des Angebots.
Smartphone zuerst mitdenken
Telefon, Suche und Anfrage finden häufig unterwegs statt. Texte, Navigation, Bilder und Formulare müssen deshalb auf kleinen Bildschirmen genauso verständlich bleiben.
- Kurze Navigationswege
- Gut lesbare Leistungsübersichten
- Schnell ladende Bilder
- Eindeutige Anfrage-Schaltflächen
Einsatzgebiet und Auffindbarkeit
Das reale Einsatzgebiet gehört sichtbar auf die Website. Für Suchmaschinen sind konsistente Unternehmensangaben, technische Indexierbarkeit und eigenständige Leistungsinhalte hilfreicher als viele nahezu identische Ortsseiten.
Echte Belege später ergänzen
Eigene Projektbilder, sauber beschriebene Arbeiten und echte Bewertungen können Vertrauen stärken. Vor der Veröffentlichung müssen Bildrechte, Kundendaten und erforderliche Freigaben geklärt sein.
Häufige Fragen
Welche Seiten braucht ein Handwerksbetrieb?
Häufig genügen Startseite, Leistungen, Unternehmen oder Team, Projekte beziehungsweise Referenzen, Kontakt sowie rechtliche Seiten. Der konkrete Aufbau folgt dem tatsächlichen Angebot.
Sollten Preise auf die Website?
Wenn Leistungen standardisierbar sind, können Richtpreise Orientierung geben. Bei individuellen Arbeiten ist oft eine klare Beschreibung des Offertprozesses hilfreicher.
Ist ein Google-Unternehmensprofil notwendig?
Für Betriebe mit zulässigem Standort- oder Einzugsgebietsprofil kann es wichtig sein. Angaben müssen dem tatsächlichen Geschäftsmodell und den aktuellen Plattformregeln entsprechen.